academics: Fernstudien sind beliebt – doch warum werden sie so oft abgebrochen?

Der Postbeamte kannte sie irgendwann. »Ach, wieder was zu lernen?«, fragte er, wenn Franziska Heinz ihre Sendungen am Schalter abholte, weil sie wie so oft nicht durch den Briefkastenschlitz gepasst hatten: Stapel von bedrucktem Papier, eingeschweißt in Plastik, versehen mit dem Logo der Fernuniversität Hagen. Sechs Jahre lang ließ sie sich die Kursunterlagen für Jura schicken. Sie las, lernte, löste Aufgaben und schickte sie ein, ging zu Vorbereitungskursen, schrieb Klausuren – abends, nachts und an den Wochenenden. Tagsüber arbeitete die ehemalige Leistungssportlerin als Handballtrainerin. Als sie nach dem Bachelor auch den Master fast abgeschlossen hatte, fing sie in der Rechtsabteilung einer Sparkasse an. Nebenbei schrieb sie noch ihre Masterarbeit. Mittlerweile ist sie 37 Jahre alt – und in Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben. »Man kann aus dem Fernstudieren ein richtiges Hobby machen«, sagt Franziska Heinz. »Man kann sich damit infizieren.«

http://www.academics.de/wissenschaft/bueffeln_ohne_ende_43754.html

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